Eine piratige Doppel-Premiere in Hamburg

Ein etwas chaotischer Abend liegt nun hinter mir, aber ich möchte einmal von vorne anfangen zu berichten:

Nachdem ich mich gegen 12:30 endlich mal dazu bequemen konnte, aus dem Bett zu krabbeln, ging es gleich ins Bad, um mich und meine Haare zu waschen und mich anzuziehen. Anschließend habe ich erst einmal meinen Rucksack für den Abend fertig gepackt und den Kuchen, den ich extra für den Geburtstag von Anni, der Akkordeon-Spielerin unserer Elmsfeuer-Crew, gebacken habe, transportfertig vorbereitet.

Anschließend, nachdem ich ein paar Stunden Pause hatte und meine Schwester mir gegen 17 Uhr dann noch eine schöne Flechtfrisur gemacht hat, ging es gegen 18 Uhr schon los zum Bahnhof. Nach einer ungefähr einstündigen Fahrt mit Metronom und U-Bahn kam ich gegen 19:30 bei der Taverna Cerritus an und wurde auch gleich von einigen bekannten Gesichtern freudig empfangen.

Gegen 21 Uhr ging es dann los. Der Abend selber war sehr schön: Die Vorband „Freiwaechter“ war richtig klasse! Die vier Musiker haben ihre Bühnenpremiere mit Bravour gemeistert und besitzen schon jetzt eine Menge Potenzial, muss ich sagen. Sogar 2-3 Zugaben gab es und ich habe auch ein paar Videos gemacht, die ich im Laufe der Zeit in unserem Deckschrubber-Youtube-Kanal hochladen werde. Es war mir eine Freude, euch kennenlernen zu dürfen und ich kann nur eines sagen: Ihr ward spitze, macht weiter so!

Nach einer kurzen Umbau-Pause kam dann Elmsfeuer als Hauptband auf die Bühne. Ich war natürlich als Flaggenträgerin ebenfalls am Werk, wobei ich diesmal weniger mit der Flagge gearbeitet habe. In dem niedrigen Raum war mir das schlicht und ergreifend zu anstrengend, da man sehr stark aufpassen musste, um mit der Flagge nicht die Scheinwerfer von der Decke zu holen. Mitten im Konzert gab es dann eine Verlosung, bei der auch ich mitwirken durfte als eine von den drei „Glücksfeen“. Danach ging es dann weiter im „Programm“ und auch der Spaß nahm kein Ende. Das „Seeräuberleyd“, wo wir immer eine Polonäse machen, wurde diesmal nicht zum „Trauermarsch“, sondern eher gesagt zum „Trauerkreis“. Ich habe es doch glatt diesmal fertiggebracht, sowohl am Anfang als auch am Ende der Polonäse gleichzeitig zu laufen. Tja, wer sich nun fragt, wie das denn gehen kann, der hat hier die Antwort: Der Raum war zu klein für die Polonäse oder die Polonäse zu lang für den Raum, wie auch immer man es sehen möchte… Jedenfalls biss sich die Schlange dadurch im wahrsten Sinne des Wortes selber in den Schwanz. *lach*

Das offiziell letzte Lied war natürlich mal wieder „Weltenrand“, wo wieder laut mitgesungen wurde (zumindest von denjenigen, die den Text bereits auswendig kannten). Allerdings war die erste Reihe so pfiffig und hat auf die Setlist geschaut. Dadurch hieß es statt „Zugabe!“ nach dem Konzert vom Publikum gleich „ZugabeN!“, denn wir wussten alle: Es sollte ganze 4! Zugaben geben! Angefangen vom Schandmaul-Klassiker „Willst du?“ über die „Schatzsuche“ zum „Tavernenspektakel“ und zum Schluss natürlich (wer hätte es nicht gewusst?) den „Drunken Sailor“.

Die Stimmung im Raum war einfach klasse und sowohl Publikum als auch die Bands und auch das Team von der Taverna Cerritus hatten sehr gute Laune.

Nach den Konzerten hörte die Party aber noch längst nicht auf. Bis um ca. 2:30 wurde noch gefeiert, was das Zeug hält. Aufgelegt hat diesmal DarkAngel vom „MPS-Radio“-Team. Es war ein sehr schöner und lustiger Abend.

Zum Schluss möchte ich noch einmal ein ganz großes DANKESCHÖN an DarkAngel und SweetMaron vom „MPS-Radio“ aussprechen, die so lieb waren und mich für die Nacht vom Samstag auf Sonntag bei sich aufgenommen haben und bei sich übernachten ließen, sodass ich nicht gute 3 Stunden alleine am Hamburger Hauptbahnhof rumhocken musste. Vielen, vielen Dank noch einmal dafür!

 

(geschrieben von Wa-hya)