Festivalbericht vom MPS Köln am 03./04.08.2013

Bereits am Freitag machte ich mich nachmittags auf den Weg nach Köln. Nach dem üblichen Chaos bei der Deutschen Bahn erreichte ich um kurz nach 19:30 Uhr den Bahnhof Deutz, wo ich noch am Bahnsteig auf Wa-hya getroffen bin. Kurz darauf trudelte dann auch Laudii in der Bahnhofshalle ein. Somit fehlte nur noch black-swan, deren S-Bahn aus Düsseldorf ebenfalls Verspätung hatte. Nachdem wir komplett waren machten sich vier Deckschrubber in Deutz auf die Suche nach einem REWE, den wir auch Dank der freundlichen einheimischen Bevölkerung schnell gefunden hatten, um noch einige Einkäufe zu tätigen.

Danach machten wir uns dann gemeinsam auf den Weg nach Höhenberg zu Kyra, deren Wohnung uns für das MPS-Wochenende freundlicherweise als Nachtlager diente. Allerherzlichsten Dank noch einmal dafür, liebe Kyra!

 

Nachdem Laudii und Wa-hya am Samstag Vormittag bei der Post ein Überraschungspaket für unsere Lieblingsband abgeholt hatten, machte sich unsere aus nunmehr sechs Personen bestehende Reisegruppe, zu der sich am späten Freitagabend auch noch Ian aus Dülmen gesellt hatte, auf den Weg zum Festivalgelände am Fühlinger See, welches wir schon gegen 12 Uhr erreichten. Auf dem Parkplatz vor dem Eingang haben wir dann noch Dino und Marcel samt Anhang getroffen, mit denen wir dann die Zeit bis zum Einlass bei kurzweiligen Gesprächen verbracht haben.

 

Dann war endlich Einlass und eine bereits sehr große Besucherschar strömte auf das Gelände. Ich machte mich gleich auf zur Festival-Bühne, um die Markteröffnung zu verfolgen. Zudem stand für Wa-hya, Laudii, Kyra, black-swan und mich noch ein Interview mit Maic vom Radio-Emergency auf dem Programm, welches wir nach anfänglicher Nervosität und einigen Verhasplern meinerseits auch ganz ordentlich über die Bühne gebracht haben.

 

Nach dem Interview konnten wir ganz entspannt in ein schönes MPS-Festivalwochenende starten. Nach dem Genuss eines Auftrittes von „Versengold“ begab ich mich zur Feuerspektakel-Bühne und ich habe zum ersten Mal „Metusa“ live gesehen. Ihre Auftritte waren einfach großartig und wir Deckschrubber hatten unseren Spaß. Auch habe ich mir „Rapalje“ und „Soar Patrol“ auf der Folkbühne angesehen, die wie immer das Publikum begeistert haben. Später ging es wieder zu Festival-Bühne, um dem Abendkonzert von „Faun“ zu lauschen. Gegen Mitternacht fuhren wir dann per Taxi zurück nach Höhenberg.

 

Am Sonntagmorgen sind wir sechs dann schon früh aufgestanden. Schließlich sollte dieser Tag für uns ganz im Zeichen unserer Piraten von „Elmsfeuer“ stehen, für die wir zudem ja auch noch eine schöne Überraschung im Gepäck hatten.

 

Um kurz nach 11 Uhr waren wir wieder am Fühlinger See und mit black-swan startete ich direkt durch zur Festival-Bühne, auf der die „Elmsfeuer“ um 12 Uhr zum ersten Mal an diesem Tag aufspielen sollte, während Wa-hya und Laudii unsere für „Elmsfeuer“ vorbereitete Schatzkiste zum verabredeten Versteck brachten.

Nach einer herzlichen Begrüßung legte die Band gleich richtig los und brachte uns Deckschrubber bei schon sehr hohen Temperaturen mächtig ins Schwitzen. Es wurde gehüpft und getanzt. So soll es bei einem Konzert der „Elmsfeuer“ schließlich ja auch sein!


 

Danach folgte der Umzug zur Gaukler-Bühne, auf der die Crew der „Elmsfeuer“ ein Akustikprogramm zum Besten gab. Entspannt auf der Wiese vor der Bühne liegend, verfolgten wir das Set.

 

Anschließend ging es zurück zu Festival-Bühne, wo die restlichen beiden Auftritte der Band an diesem Tage stattfanden. Bis zum dritten Auftritt war aber noch genug Zeit. Während Laudii und Wa-hya die Schatzkiste aus dem Versteck holten, gönnte ich mir eine sehr leckere vegetarische Grafenrolle und machte noch einen Abstecher zur Feuerspektakel-Bühne, auf der gerade „Metusa“ das Marktvolk beglückte.

 

Dann stand der nächste Auftritt der „Elmsfeuer“ an und wie von Wa-hya geplant, enterte sie beim letzten Refrain des Liedes „Schatzsuche“ gemeinsam mit Laudii die Bühne, um die Schatztruhe auf der selbigen abzustellen. Zuerst hatte nur Käpt`n Wirti diese Aktion registriert und schaute doch sehr, sehr überrascht. Als Zweiter hat es wohl Schlagzeuger Simon mitbekommen, derweil Gitarrist Dargon und Bassist Holsch die Haare schüttelten und Anni und Franzi mit Akkordeon und Fiedel beschäftigt waren. Nachdem das Lied verklungen war, überreichten Wa-hya und Laudii der Band die gut gefüllte Truhe im Namen des Fanclubs und stellten sich selbst sowie die Deckschrubber über Mikrofon auch dem Publikum vor. Zudem bewies Wa-hya, dass sie eine geeignete Stellvertreterin für den Käpt`n sein würde, befahl sie doch Trommelschlumpf Simon hinter seiner Schießbude hervorzukommen und sich eine entsprechende Mütze abzuholen. Der große Pirat folgte ihr auf`s Wort und machte mit der Schlumpfmütze eine wirklich gute Figur. Grins!!!

Danach wurde wieder gerockt, herum gesprungen und getanzt.

Nach diesem Auftritt gab es eine kleine Fotosession, die Band samt ihrer Deckschrubber auf der Bühne. Sehr schööön!!! Anschließend begutachtete die Band den Inhalt der Schatztruhe und es wurde geplaudert und gelacht, alle hatten mächtig viel Spaß. So gab es auch gleich eine „Wattenläuper“-Verköstigung für Band und Fanclub.

 

Die Zeit bis zum vierten und zugleich letztem Auftritt der „Elmsfeuer“ verbrachte ich im Gras vor der Bühne liegend, einem Konzert der Spielleute von „Tibetrèa“ lauschend, während Kyra, Ian, Wa-hya, black-swan und Laudii zusammen mit Anni und Wirti am See saßen und Simon (ohne Schlumpfmütze) und Dominik beim Baden zuschauten.

 

Zum Abschluss des Tages ließen es „Elmsfeuer“ noch einmal richtig krachen, wobei der „Drunken Sailor“ der letzte Song des Tages war.

 

Nachdem wir uns von der Band, der Merch-Crew sowie einigen Leuten, mit denen wir zwischen den Auftritten ins Gespräch gekommen waren, verabschiedet hatten, gingen wir zum Ausgang und trafen dort noch auf Brigitta von den „Irrlichtern“ und ihrem Gatten Jaro und ihrem kleinen Zwerglicht. Per Bus und Bahn fuhren wir anschließend nach Höhenberg, wo alle ihr Gepäck einsammelten und es zurück in die jeweiligen heimatlichen Gefilde ging.

 

Fazit: Es war ein rundherum gelungenes Wochenende mit großartigen Bands und einem gut gelaunten Publikum. Allen Deckschrubbern hat es richtig viel Spaß gemacht und wir werden in den kommenden Tagen wohl auch Zuwachs im Fanclub begrüßen dürfen, da wir von einigen Interessierten angesprochen worden sind.

Ein ganz besonderer Dank geht an die liebe Luna, die uns Deckschrubber reichlich mit Sonnencreme versorgt hat.

 

(Bericht von Flinx)


So, hier mal ein "Beweis-Video", damit keiner sagen kann, wir Deckschrubber würden keine Werbung machen und nichts auf die Beine stellen können *lach*: